Aktuelles aus der Musikschule

  • 6. Februar 2026 um 19:00 Uhr: Winterkonzert der Gesangsklasse Elena Becker-Schramm
  • 01. März 2026: Konzert des Streicherensembles von Lehrerin Salome Hänsler im Seniorenwohnpark „Am Stadtgraben“
  • 21. März 2026 15:00 – 17:00 Uhr: Nachmittag der Offenen Tür
  • 26. April 2026: Beteiligung am Kultur-Wochenende der Großen Kreisstadt Bad Waldsee
  • 16. Mai 2026: Tag der Bläserjugend in Leutkirch

100 Schülerinnen und Schüler stimmten in St. Peter auf Weihnachten ein

Bad Waldsee – Am dritten Adventssonntag durften sich Besucher im voll besetzten Kirchenschiff von St. Peter von berührenden Musikbeiträgen weihnachtlich anstecken lassen. Lehrkräfte und Schüler der Jugendmusikschule zeigten, was mit Beharrlichkeit und großem Probenfleiß für das Konzert erarbeitet wurde. Tasten-, Holzblas-, Streich-, Saiten-, Schlag- und Blechblasinstrumente kamen zum Einsatz. Natürlich durften Chorgesang  und Orgel dabei nicht fehlen. Mit viel Freude stellten die Pfarrer Bucher und Werner den jungen Musikern den gesamten Kirchenraum, Empore mit Orgel, Chor- und Altarraum mit Sakristei, Tonanlage, E-Piano und Sakristei für diesen Anlass zur Verfügung. Daher dankten Vorsitzender Martin Pfob und Schulleiter Michael Dümmler gleich zu Beginn allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

ClariNetti und Co.

Christine Zimmermann bat 18 Schüler ihrer Klasse, die ClariNetti, zum Auftakt. Fortgeschrittene und weniger Erfahrene harmonierten erstaunlich, sowohl beim aus Frankreich stammenden „Engel lassen laut erschallen“ als auch mit John Rutters Weihnachtswiegenlied. Dabei wurden die ClariNetti von der „Aushilfe“ Bürgermeister Peter Müller (Wolfegg) an der Tuba und Lehrkraft Peter Schuck an der Posaune wunderbar verstärkt. Julian Eisele trug anschließend solo am Klavier „God rest ye, merry gentlemen“ vor. Das im Original von der A-cappella-Gruppe „Pentatonix“ bekannt gemachte Stück erfordert insbesondere von einem Solopianisten enormes Können und Erfahrung. Der junge Pianist schaffte die anspruchsvolle Komposition mit bestem  Einfühlen und innerem Bezug zum Inhalt, unterstrichen mit ausgeprägter Dynamik. Julian Eisele ist Schüler in Elena Becker-Schramms Klasse.

Lioba und Laila

Cellolehrerin Judith Assenbaum begleitete den Auftritt zweier junger Schülerinnen (Lioba Winkelmann und Laila Föll) bei der fehlerfreien Interpretation von „Ihr Kinderlein kommet“, „Alle Jahre wieder“ und „Stille Nacht“.

„Gloria in Excelsis Deo“ von der Empore

Wo sonst besser als auf der Empore eines Gotteshauses könnte „Gloria in Excelsis Deo“ vorgetragen werden? Lehrkräfte Johannes Tress (Orgel), Ulrich Triebel (Trompete) und Schüler Tom Roth (Trompete) ehrten Gott in der Höhe äußerst eindrucksvoll und strahlend und erinnerten so an das besonders in dieser Zeit allfällige Lob Gottes, wie es im Lukas-Evangelium gefordert wird.

Saxophon und Klavier

Reinhard Espes Saxophonschüler Philipp Rottweiler in Klavierbegleitung durch Johannes Tress griffen das Gloria mit „Gloryland“sehr passend auf, denn darin ist gar von einem Land der Herrlichkeit die Rede. In Spirituals oder Jazzversionen wird dieser Titel meist interpretiert. Auch „Oh when the Saints“ wurde an Saxophon und Klavier gespielt. In beiden Titeln gab es für die jeweiligen Instrumente Solopassagen, die ausgezeichnet gemeistert wurden.

Stattliches Bläserensemble

Ein recht stattliches Blechbläserensemble betrat nun die Bühne. 18 jugendliche Trompeter mit Lehrer Ulrich Triebel und vier Tenorhornisten mit Peter Schuckbliesen schmetternd die Aufforderung „Deck the halls“ und „Hark! The Herald Angels sing“, schließlich ist doch Gottes Sohn geboren!

Drei Querflötenklassen und Elena Becker–Schramms Gesangsklasse

Den nächsten Beitrag konnte man als mutiges Wagnis erwarten, weil dazu gleich drei Querflötenklassen gemeinsam auftraten, nämlich die Klasse Antje Hilmes-Walravens, die Klasse Eva Maria Oberleiter und die Klasse Marina Renner.Hinzu gesellte sich noch Elena Becker–Schramms Gesangsklasse! Damit standen 38 Schülerinnen auf der Bühne. Damit eventuell zu erwartende Abstimmungsprobleme waren beim Hören von „We shall overcome“ sofort zu vergessen, was unbedingt für die vier Lehrerinnen spricht. Instrumente und Stimmen fanden zu einer inspirierenden und überzeugenden Einheit im großen Gotteshaus. Die Gesangsklasse selbst trat danach mit dem ansprechenden „Caresse sur l’océan“ von Bruno Coulais auf. Mit stimmlich perfekter Emotion gelang dem Chor eine Präsentation, die auch in der berührenden Geschichte des Monsieur Mathieu und seinem jungen Schülerchor steckt. Die Klavierbegleitung durch Elena Becker-Schramm unterstrich diesen Eindruck.

Salome Hänslers Violinklasse

Mit ähnlich hellen Tönen und typisch weihnachtlich wartete Salome Hänslers Violinklasse auf. Sie selbst spielte mit ihren 17 Schülerinnen lupenrein den „Marsch der Zinnsoldaten“ aus dem Ballett Der Nussknacker von Peter I. Tschaikowsky. Das von Netti Read für Streicher arrangierte Stück ließ bei manchem Besucher nicht nur Musik, sondern auch hohe Ballettkunst aufscheinen. In ihrem zweiten Beitrag ließen die Streicherdas wärmende und getragene Largo aus der Sinfonie Nr. 9, op. 95 von Antonin Dvorak in die Herzen der Gäste fließen. Unterstützt war das Ensemble von zwei Cellistinnen und von Jeremias Friedrich am Kontrabass.

Gewagt und gelungen

Nochmal absolut ungewohnt, allerdings sehr überzeugend war der Beitrag  „Adiemus“ von Karl Jenkins. Das Motiv des Titels entstammt einer früheren Werbung für Delta Airlines. Das Stück erinnert in einer Kunstsprache atmosphärisch an ein aufeinander Zugehen und bringt das beispielsweise durch klassische, keltische und afrikanische Elemente zum Ausdruck. Somit war die recht herausfordernde und gewagte Kombination von Streichern, Chor und Schlagzeug mit Lehrer Ralle Fricker und Schülern bestens erklärt. Insbesondere solche Titel, Themen und Experimente können friedvolle weihnachtliche Empfindungen wecken. Den drei beteiligten Lehrkräften gelang dies mit größter Wahrscheinlichkeit.

„O du fröhliche“ zum Abschluss

Abschluss des Weihnachtskonzerts der Jugendmusikschule war der gemeinsame Auftritt aller am Konzert Mitwirkenden. „O du Fröhliche“ wurde zuerst instrumental, dann aber unter Einbeziehung aller Besucher angestimmt. Der große Klangkörper aus allen Instrumenten verbunden mit noch größerem Chor ergab einen gelingenden Abschied in die bevorstehende Weihnachtszeit. Mit besten Weihnachtswünschen und herzlichem Dank an Eltern, Lehrer und Schüler verabschiedeten Vorsitzender Martin Pfob und Schulleiter Michael Dümmler ein zweifellos bereichertes Konzertpublikum.

Tolle Schülervorträge beim „Vormittag der offenen Tür“ der Jugendmusikschule Bad Waldsee e.V.

Lehrkräfte-Team bietet Probier-Möglichkeit

Am Samstag, 27. September 2025 konnten sich Familien und Interessierte über das umfangreiche Unterrichtsangebote der Jugendmusikschule informieren. Den Vormittag eröffnete ein vielstimmiges Streichensemble unter der Leitung von Salome Hänsler. Es spielten Franziska Oberhofer, Lina Jedelhauser und Rebekka Bareiß mit den Violinen (Lehrerin Salome Hänsler) sowie Cristina Juanes am Cello (Lehrerin Judith Assenbaum) und Jeremias Friedrich am Kontrabass (Lehrer Kolja Legde). Ein ausgewogenes Klangbild und sichere Intonation in beeindruckender Teamarbeit boten einen harmonischen Beginn des Kurz-Konzerts. Gleich im Anschluss wurden die Ausdrucksmöglichkeiten der Klarinette beeindruckend vorgestellt: Helen Schumacher spielte zwei stilistisch unterschiedliche Duos mit Ihrer Lehrerin Christine Zimmermann und überzeugte mit einem runden und vollen Klang, den sie bereits nach drei Jahren Unterricht erreicht hat. Fleiß und diszipliniertes Üben unter fachkundiger Anleitung führen nach kurzer Zeit bereits zu solch überzeugenden Leistungen.

Welche motorischen Fähigkeiten eine akustische Gitarre abverlangt, zeigte Leana Lamers im Anschluss in ihrem selbstbewussten Vortrag. Scheinbar mühelos wechselt Leana mit ihrer linken Hand die Griffposition am Hals der Gitarre und zupft gleichzeitig mit ihrer rechten Hand die verschiedenen Saiten in unterschiedlicher Stärke. Entspannte Musik füllt den Musiksaal und ihr Gitarrenlehrer Jens Richter hilft ihr – sichtlich zufrieden mit ihrem Vortrag – die Präsentationsfläche für den Folgevortrag freizuräumen. Zum Abschluss des Kurz-Konzerts intonierten Schülerin Jessica Kloos am Tenor-Saxophon und Thomas Scholz (Saxophon-Lehrkraft) am Altsaxophon ein beschwingtes und lockeres Duett in die Zuhörer-Runde. Die beiden brachten durch die rhythmisch-präzise Spielweise bei allen Zuhörern ein „Mit-Schnippen“ hervor und zeigten, dass Musik vor allem eines kann: Spaß machen.

In den verschiedenen ausgeschilderten Räumen des Gymnasiums konnte das Unterrichtsangebot in der umfangreichen Vielfalt kennengelernt und ausprobiert werden. Die beiden Lehrkräfte für die goldglänzenden Blech-Blas-Instrumente Ulrich Triebel und Peter Schuck boten durch einfache Hinweise den Interessierten schnelle Ton-Erfolge. Für Kinder gibt es an die Körper- und Handgröße angepasste Instrumente, die einen Einstieg bereits ab der dritten Klasse möglich machen. Ähnliches konnten Interessierte bei der Lehrkraft für Klarinette erleben: eine kleine Kinderklarinette / Chalumeau (blockflötenähnlicher Aufbau mit Klarinetten-Mundstück) bietet einfaches Umsteigen von Blockflöte zu Klarinette und ebnet den Weg zu einer „richtigen“ Klarinette. Lehrerin Christine Zimmermann (in Haisterkirch unterstützt durch Reinhard Espe) ermöglichen ihren Schüler*innen mit ihrer Erfahrung und Expertise eine altersgemäße Lern-Struktur.

Die drei Lehrkräfte für Querflöte Antje Hilmes-Walravens, Eva-Maria Oberleiter und Marina Renner präsentierten – neben der Blockflöte – das zarteste Blas-Instrument der Holzblas-Familie – die Querflöte. Wie bei allen vorgestellten Instrumenten gilt auch für die Querflöte: regelmäßiges Üben unter fachlicher Anleitung führt zu ersten Erfolgen und kann sich zu einem lebenslangen Hobby entwickeln. Ein Hobby, welches alleine – vor allem aber in Gemeinschaft – ausgeführt werden kann, das Selbstwertgefühl steigert und als Teil unserer kulturellen Bildung bezeichnet werden kann.

Wer motorische und kognitive Herausforderungen sucht, kann bei unserem weit über die Grenzen Oberschwabens bekannten Schlagzeuglehrer Ralle Fricker kompetenten, begeisternden und motivierenden Unterricht erhalten. Durch didaktisch und methodisch bewährte Unterrichtsgestaltung mit gezieltem Einsatz modernster Unterrichtsmethoden macht Ralle Fricker seine Schüler zu Musikern, die in vielen Musikrichtungen und Projekten mitwirken können und eine herausragende Basisqualifikation erlangen.

Ähnlich herausfordernd ist das Erlernen der schwarz-weißen Klaviertasten. Die beiden Lehrkräfte Elena Becker-Schramm und Hubertus Conrady sind in der Lage, auf die individuellen Bedürfnisse beim Erlernen des Instruments einzugehen und mit der richtigen Ansprache die Schüler*innen zu motivieren, zu begeistern und zu fördern. Frau Becker-Schramm führt ebenfalls die Gesangsklasse der Jugendmusikschule und zeigt mit Ihren regelmäßigen Konzerten, was bei kontinuierlichem Üben und Selbstdisziplin an musikalischen Erfolgen entstehen kann.

Der „Vormittag der offenen Tür“ der Jugendmusikschule Bad Waldsee hat gezeigt, dass in Bad Waldsee überaus kompetente und motivierte Lehrkräfte eine enorme Instrumenten-Vielfalt unterrichten.

Für Fragen zum sofortigen Einstieg und zum Unterrichtsangebot, den Unterrichtsgebühren, einer finanziellen Unterstützung für einkommensschwache Familien sowie alle anderen Fragen hier der Weblink zur Homepage Startseite – Jugendmusikschule Bad Waldsee

E-Mail: info@jugendmusikschule-bad-waldsee.de

Sekretariat
Elisabeth Philipp / Ines Denzler
Telefon: (07524)97669-430
Dienstag: 9.00 – 12.30 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 12.30 Uhr